Samstag, 31.01.26 13:44Uhr
3.6°C

Tischtennis-BundesligaTTC Schwalbe Bergneustadt empfängt Borussia Dortmund

3 min
Benedikt Duda spielt einen Ball zurück.

Spitzenspieler Benedikt Duda und der TTC Schwalbe Bergneustadt erwarten Borussia Dortmund in der Burstenhalle.

Bergneustadt erwartet in der Burstenhalle einen direkten Konkurrenten um die Playoff-Plätze.   

Welche Mannschaft darf sich als Tabellenvierter große Hoffnungen auf den Einzug in die Playoff-Runde machen? Eine Frage, die am Sonntagabend zumindest teilweise beantwortet werden kann. Auch wenn noch acht Spieltage in der 1. Tischtennis-Bundesliga auf dem Programm stehen, befinden sich die Profis des TTC Schwalbe Bergneustadt vor einer richtungsweisenden Partie.

Um 17 Uhr empfängt der Viertplatzierte (16:12 Zähler) die punktgleiche Truppe von Borussia Dortmund. Die Schwarz-Gelben befinden sich aufgrund des schlechteren Spielverhältnisses gegenüber den Oberbergischen und den TTF Liebherr Ochsenhausen auf Position sechs.

Im Hinspiel setzte sich der TTC Schwalbe Bergneustadt mit 3:1 durch

„Dortmund spuckt große Töne und möchte den positiven Trend fortsetzen“, weiß Schwalbe-Sportwart Heinz Duda zu berichten. In der Tat, die Mannschaft aus dem Ruhrgebiet feierte zuletzt fünf Siege in Serie und ist in der Rückrunde noch ungeschlagen. In der zweiten Saisonhälfte feierte der BVB unter anderem Siege gegen den Tabellendritten 1. FC Saarbrücken und die TTF Liebherr Ochsenhausen.

Im Hinspiel setzten sich die Schützlinge von Bergneustadts Trainer Frederik Duda in Dortmund mit 3:1 durch. Damals fehlten den Gastgebern mit Anders Lind und Kristian Karlsson die beiden mit Abstand stärksten Spieler. „Ich gehe davon aus, dass beide am Sonntag mit dabei sein werden“, mutmaßt Heinz Duda. „Deshalb befinden wir uns auch in der Außenseiterrolle.“

Benedikt Duda kann sich in Ruhe auf die Partie gegen Dortmund vorbereiten

Die Schwalben sammelten zuletzt mit den 3:1-Siegen in Ochsenhausen und am vergangenen Sonntag gegen den TTC Zugbrücke Grenzau eine gehörige Portion Selbstvertrauen. Trotzdem dämpft der Schwalbe-Sportwart in seiner gewohnten pessimistischen Art die Erwartungen: „Wir versuchen, uns möglichst gut zu verkaufen.“

Einen Grund, die Bergneustädter Mannschaft personell zu verändern, sieht Heinz Duda nicht. Benedikt Duda, Romain Ruiz und Leo de Nodrest präsentierten sich gegen gegen den Westerwald-Klub in seiner starker Form. Das bedeutet gleichzeitig, dass Adrien Rassenfosse nach überstandener Verletzung voraussichtlich wieder mit der Rolle des Ersatzspielers auskommen muss.

Während sich Benedikt Duda in dieser Woche seelenruhig in seiner Wahlheimat-Düsseldorf auf die nächste Bundesliga-Partie vorbereiten konnte, waren die übrigen drei Schwalbe-Akteure beim mit 30.000 US-Dollar dotierten WTT Feeder-Turnier im französischen Lille gefordert. Ruiz qualifizierte sich durch einen 3:1-Erfolg im Schwalbe-Duell gegen Rassenfosse für das Achtelfinale, unterlag dort jedoch überraschend dem deutschen Wim Verdonschot vom Zweitliga-Schlusslicht Union Velbert trotz einer 1:0-Satzführung noch in vier Durchgängen. Für den an Position zwei gesetzten de Nodrest war die Veranstaltung bereits nach der ersten Runde beendet. Der Franzose musste sich Mehdi Bouloussa (Algerien) im fünften Abschnitt mit 8:11 geschlagen geben.

Erfolgreicher verlief für zwei Schwalbe-Akteure der Doppel-Wettbewerb, denn durch den Einzug in das Halbfinale hatten Adrien Rassenfosse (mit Martin Allegro) und Leo de Nodrest (an der Seite von Jules Rolland) gestern Abend bereits Bronze sicher. Die Begegnungen in der Vorschlussrunde waren bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht beendet. Romain Ruiz spielte kein Doppel.