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Umbau am Kulturzentrum Lindlar startetErste Baubesprechung war der Aufakt

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Erste Baubesprechung zum Umbau des Geländes vor dem Kulturzentrum im Rahmen des Isek. Damit startet die erste Maßnahme des Projektes.

Erste Baubesprechung zum Umbau des Geländes vor dem Kulturzentrum im Rahmen des Isek. Damit startet die erste Maßnahme des Projektes.

Es geht los mit den ersten Maßnahmen im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (Isek). Am Mittwoch trafen sich die zuständigen Mitarbeiter der Verwaltung, Bürgermeister Sven Engelmann, die Schulleitungen von Haupt- und Realschule, der Hausmeister und die Vertreter des Bauunternehmens Gerhard Müller aus Gummersbach sowie Lill und Sparla aus Köln, die für die Bauüberwachung zuständig sind, zur ersten Baubesprechung, Die wird ab jetzt jeden Mittwoch stattfinden, sagte Nicole Mirgeler von der Stabsstelle Gemeindeentwicklung.

Als erste Maßnahme des Isek wird der Bereich vor dem Kulturzentrum neu gestaltet. Nachhaltiges Bauen mit Wiederverwendung möglichst vieler Materialien, viel Grün und ein grünes Klassenzimmer stehen auf der Agenda der mit 3,4 Millionen Euro kalkulierten Maßnahme. Der Eigenanteil der Gemeinde beträgt 50 Prozent.

Zuerst werden Bäume gerodet und neue gepflanzt

Die Bauarbeiten beginnen jetzt. Als erste Maßnahmen erfolgen Rodungen, denn einige Bäume müssen für die geänderte Verkehrsführung auf dem Parkplatz-Areal weichen. Für die sechs Bäume, die weichen, sollen acht neue gepflanzt werden.

Im nächsten Schritt werden dann die Überquerungshilfen auf dem Wilhelm-Breidenbach-Weg errichtet. Die bestehende Hilfe in Höhe des Kapellenwegs wird erweitert und verlegt, und auf Höhe der Ludwig-Jahn-Straße   ist ein neuer Überweg vorgesehen. Hier werden auch die Radfahrer in die Shaftesburystraße geleitet. Zudem beginnen jetzt die Arbeiten für die Verlegung der Bushaltestellen. Damit die Busse künftig nicht mehr über das gesamte Areal fahren müssen, werden parallel zum Wilhelm-Breidenbach-Weg neuen Haltestellen entstehen. Dadurch sollen An- und Abfahrten in Zukunft deutlich einfacher möglich sein.

Bau eines grünen Klassenzimmers soll bis Ostern erfolgen

Begonnen wird auch mit dem Bau eines grünen Klassenzimmers, das voraussichtlich nach den Osterferien fertig sein wird. Ein Teil des Schulhofes wird während der Arbeit als Lagerfläche benötigt. Es sei wichtig, die Schulen von Anfang an in die Besprechungen einzubeziehen, betonte die Verwaltung.

Offizieller Spatenstich ist am 11. Februar. Bis Ende Juni 2027 soll die Maßnahme beendet sein, viel Zeit für Nacharbeiten gibt es nicht, denn die erste Phase des Isek muss bis Ende 2027 abgerechnet sein, erklärt Nicole Mirgeler.